April 25, 2019

Reinige dich und stelle die Verbindung von Körper, Geist und Seele wieder her.

Reinigung / Aussortieren / Platz für Neues Schaffen – die meisten von uns tun das instinktiv. Und ganz besonders zu dieser Jahreszeit. Ich beobachte mich selbst auch dabei wie ich auf einmal anfange Dinge zu entsorgen, mal öfter den Putzlappen in die Hand nehme …. und das macht mir sogar Spaß. Der Frühling der hat etwas ganz besonderes an sich, wenn er Mensch so beeinflussen kann.

Zur Zeit merke ich mal wieder wie wichtig der Atem ist, denn mein Körper hat sich zur Aufgabe gemacht ein paar Erkältungsviren zu bekämpfen, gut zu Wissen, es ist bald geschafft.

Wir atmen tief durch, der Frühling ist da und das ist toll.
Innerliche Reinigung tut gut, schafft einen klaren Kopf und irgendwie fühlt man sich aufgeweckter.

Zu Atmen liefert uns das wichtigste Lebenselexier – Sauerstoff. Für den Körper, für das Gehirn.

Ich möchte in diesem Blog auf die Atmung eingehen. Im Yoga Unterricht lernen wir verschiedene Atemtechniken, es gibt so einige. Die wichtigste Atemtechnik für uns jedoch ist die natürlichste Atmung der Welt...

 

„Die Vollatmung“

Hierbei wird Dein Atembewusstsein folgend gelenkt:

Lege dich dazu am Besten auf eine dir angenehme weiche Unterlage. Die Füße sind schulterbreit aufgestellt und die Knie fallen locker zusammen, so dass der untere Rücken bequem sinken kann. Deine rechte Hand legst du auf deinen Bauchraum, die linke auf deinen Brustraum. Wenn du dich in die Ausrichtung deines Körpers hineinfühlst wirst du merken, dass du beginnst entspannter zu liegen. Senke deine Schultern zur Unterlage, mache es dir bequem. Du nimmst jetzt bewusster die rechte Hand auf deinem Bauch war, wie sie aufliegt und die Wärme, die von ihr ausstrahlt. Lasse dir Zeit. Beginne dann deinen Atem etwas zu unterstützen und in deine rechte Hand hinein zu atmen. Spüre das Kommen und Gehen Deines Atem. Die Bauchdecke hebt und senkt sich. Atme für 10 Atemzüge. Im Anschluss spürst du in deine linke Hand hinein und atmest mehr in den Brustkorb hinein. Auch hier 10 Atemzüge. Du wirst feststellen, dass du wie von selbst anfängst in beide Hände gleichzeitig hineinzuatmen. Der Atem weitet sich aus und du nimmst ihn über deinen Bauch, deine Taille, Rippenbögen und Schlüsselbeinen war. Wichtig dabei ist, krampfartiges Atmen zu vermeiden, atme entspannt. Je öfter du die Vollatmung übst, desto einfacher und entspannter wirst du sie praktizieren.


Es ist genau die Atmung, die uns im Kindesalter noch sehr vertraut war. Im Erwachsenenalter haben viele von uns diese Atmung zum Teil verlernt oder sogar ganz. Stress, zu viele Aufgaben, kaum Zeit für sich einplanen zu können und die Umwelteinflüsse haben Einfluss darauf wie wir atmen. Dabei ist die Atmung für unser Wohlbefinden so wichtig.

Die Atmung schafft eine Verbindung zwischen Körper, Geist und Seele, wir werden ruhiger und gelassener. Die Entgiftung liegt mit der Atmung bei 70 %, 20 % über die Haut und nur 10 % über den Stuhl. So durfte ich das während meiner Ausbildung lernen und ich war sehr erstaunt darüber. Bewusstes Atmen beruhigt die Nerven und schenkt uns ein befreiendes Gefühl.


Seinen Körper zu bewegen ist ebenso wichtig. Manche Menschen sind derart verkrampft, so dass sie kaum in der Lage sind frei zu atmen.

Passe gut auf dich auf und lade dich ein öfter Zeit im Freien zu verbringen. Der Wald ist ein guter Ort um sich in Sauerstoff zu baden. Der Frühling ist da und wir gehen ab nach Draußen.


Bis bald

Herzlich
Eure
Claudia

Website unserer Autorin Claudia Hahn

 

 


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